Kurt Brandt ca. 1950

€2,500.00

Eine wunderschöne Geige des sächsischen Geigenbauers Kurt Brandt aus Erlbach. Das in den 1950er Jahren gefertigte Instrument orientiert sich am Stradivari-Modell. Kurt Brandt war Mitglied der Musikinstrumenten-Genossenschaft Markneukirchen (MIGMA) – einer der wenigen Organisationen in der DDR, die es unabhängigen Geigen- und Bogenbauern ermöglichten, ihre Arbeit auch außerhalb der vollständigen Verstaatlichung fortzusetzen. Die Geige trägt das Originaletikett der Genossenschaft und ist sowohl auf der Innenseite des Bodens als auch auf der Decke von Brandt signiert. Sie zeugt von präziser, handwerklicher Meisterschaft und besticht durch eine elegante Schnecke, einen sauberen Einlagespan sowie einen wunderschön geflammten, einteiligen Boden, der mit einem geschmackvollen rotbraunen Lack versehen ist. Der Klang ist sopranartig – tief und kraftvoll – bei leichter Ansprache; es handelt sich um ein ausgewogenes Instrument, das sich sowohl für fortgeschrittene Schüler als auch für engagierte Musiker eignet.

Kurt Brandt; Markneukirchen, geb. 1906. Schüler von Albert Schlegel. Eröffnung der eigenen Werkstatt in Markneukirchen im Jahr 1933. Meister seit 1938. Hochwertige Geigen. [Quelle: German and Austrian Violin Makers, Karel Jalovec]

Korpuslänge: 35,5 cm | Saitenlänge: 32,7 cm

Klangcharakteristik: sopranartig, tief, intensiv

Eine wunderschöne Geige des sächsischen Geigenbauers Kurt Brandt aus Erlbach. Das in den 1950er Jahren gefertigte Instrument orientiert sich am Stradivari-Modell. Kurt Brandt war Mitglied der Musikinstrumenten-Genossenschaft Markneukirchen (MIGMA) – einer der wenigen Organisationen in der DDR, die es unabhängigen Geigen- und Bogenbauern ermöglichten, ihre Arbeit auch außerhalb der vollständigen Verstaatlichung fortzusetzen. Die Geige trägt das Originaletikett der Genossenschaft und ist sowohl auf der Innenseite des Bodens als auch auf der Decke von Brandt signiert. Sie zeugt von präziser, handwerklicher Meisterschaft und besticht durch eine elegante Schnecke, einen sauberen Einlagespan sowie einen wunderschön geflammten, einteiligen Boden, der mit einem geschmackvollen rotbraunen Lack versehen ist. Der Klang ist sopranartig – tief und kraftvoll – bei leichter Ansprache; es handelt sich um ein ausgewogenes Instrument, das sich sowohl für fortgeschrittene Schüler als auch für engagierte Musiker eignet.

Kurt Brandt; Markneukirchen, geb. 1906. Schüler von Albert Schlegel. Eröffnung der eigenen Werkstatt in Markneukirchen im Jahr 1933. Meister seit 1938. Hochwertige Geigen. [Quelle: German and Austrian Violin Makers, Karel Jalovec]

Korpuslänge: 35,5 cm | Saitenlänge: 32,7 cm

Klangcharakteristik: sopranartig, tief, intensiv

Audio
Balada, Ciprian Porumbescu